Lehrende

Bildende und mediale Künste, Musik, darstel­lende Kunst und Wissen­schaft – auch unsere Dozen­tinnen und Dozenten kommen aus unter­schied­li­chen Sparten. Viele von ihnen arbeiten selbst zwischen den Kunst­formen oder beschäf­tigen sich mit Kunst und Wissen­schaft. Wir stellen hier das Team der Lehrenden vor, die im Rahmen des Labor der Künste im Jahr 2021 mit Studie­renden arbeiten werden.

 

 

Merve Kazokoğlu

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Dozentin für zeitgenössische Kammermusik und künstlerische Leiterin des Ensemble Earquake an der Hochschule für Musik in Detmold

Merve Kazokoğlu, geboren in Ankara, nahm 2002 ihr Klarinettenstudium als DAAD-Stipendiatin an der Hochschule für Musik Detmold auf, wo sie außerdem Kammermusik studierte und ihr Konzertexamen mit Auszeichnung abschloss. Sie war 2007/08 Stipendiatin der Internationalen Ensemble Modern Akademie in Frankfurt am Main, 2008 Junge Solistin des Staatlichen Sinfonieorchesters Istanbul und 2011 Stipendiatin an der Cité Internationale des Arts in Paris. 2014 wurde sie als Gastsolistin zum Sommerkonzert der Landesregierung NRW eingeladen. Kazokoğlu widmet sich solistisch und kammermusikalisch in besonderem Maße der neuen Musik. Ihre Auftritte wurden u.a. vom WDR, NDR und Deutschlandfunk ausgestrahlt. Eine besondere Beziehung verbindet sie mit dem Werk Karlheinz Stockhausens. Mit der Inszenierung „Der kleine Harlekin“ von Carlus Padrissa (La Fura dels Baus) war sie in Wien, Moskau, München und Hamburg zu Gast. 2016 stand sie in der Rolle der Eva in der vielbeachteten Neuinszenierung von DONNERSTAG aus LICHT am Theater Basel auf der Bühne, von der Opernwelt als „Aufführung des Jahres“ ausgezeichnet. Seit 2016 ist sie als Dozentin für zeitgenössische Kammermusik an der HfM Detmold tätig.

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Axel Kreiser

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Lehrkraft für besondere Aufgaben (Metallbildnerei) an der Kunstakademie Düsseldorf

Axel Kreiser studierte an der Kunstakademie Düsseldorf Bildhauerei und schloss als Meisterschüler von Tony Cragg ab. Er lebt und arbeitet in Köln und Düsseldorf. Mit seiner Firma „Real Material – Manufaktur für Möbel und Objekte“ realisierte er Objekte für bildende Künstler, entwarf Einzelmöbel und Theaterausstattung. In seiner bildhauerischen Arbeit entwickelt er, unter Verwendung banaler Stahlrohre und den daraus entstehenden Kombinationen konkaver und konvexer Flächen, eine komplexe Formensprache. Seit 2009 leitet er die Einrichtung Metallbildnerei an der Kunstakademie Düsseldorf. 2016 hatte Axel Kreiser einen Lehrauftrag für Bildhauerei an der Alanus Hochschule Alfter.

Motiv(ation) für 2020: Intensität

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Claudia Schmacke

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Lehrkraft für besondere Aufgaben (Modellieren) an der Kunstakademie Düsseldorf.

Claudia Schmacke studierte an der Gesamthochschule Kassel und der Gerrit Rietveld Academie Amsterdam sowie an der Kunstakademie Düsseldorf. Lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Berlin. Sie arbeitet im Bereich der Skulptur, Installation und Neuen Medien und erforscht in ihrer Arbeit Fragen der Temporalität und Wahrnehmung besonders im Bezug zum Element Wasser. Ihre Werke wurden in zahlreichen nationalen und internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt und sie hat etliche dauerhafte Installationen im öffentlichen Raum realisiert (zuletzt u. a. 2013 Fellowship Djerassi Foundation, Woodside , USA / 2011 KWW-Stipendium, Künstlerdorf Schöppingen / 2010 DEW21 Kunstpreis, Dortmund). Zahlreiche Lehraufträge und Vorträge an internationalen Hochschulen. Seit 1998 ist sie Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Düsseldorfer Kunstakademie.

Motiv(ation) für 2020: Fantasien über utopische Orte

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Peter Schumbrutzki

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Künstlerischer Leiter des Studios für Digitale Kunst an der Kunstakademie Münster und freischaffender Künstler in Berlin

Seit Jahren handelt er in den  Bereichen Bewegtbild, Medienkunst, Bewegtes Bild, KomprOVisonen und arbeitet theoretisch und praktisch mit verschiedenen zeitbasierten Medien, wie Film, Video und Multimedia und erarbeitet Konzepte und Ideen für Medienproduktionen. Als Künstler experimentiert Schumbrutzki mit neuen Technologien und setzt sich mit ästhetischen und philosophischen Strömungen in zeitbasierten Medien und der Kinematografie auseinander. In diesem Feld realisiert er Musik- und Medienperformances. In seinen Arbeiten als Medienperformer steht die Zeit und die Übersetzung im Mittelpunkt der Betrachtung. Seine Kunstpraxis ist durch das Prozesshafte und die Transformation gekennzeichnet.

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Kontakt

Projekt

Blog

Ort

Liz Haas (lizvlx)

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Professorin für Netze an der Kunsthochschule für Medien Köln

Im Jahr 1995 gründete lizvlx zusammen mit Hans Bernhard das Kollektiv UBERMORGEN. Als net.art-Pioniere mit weltweiten Followern und einem großen Einfluss auf junge Künstler*innen wollen sie Risiken eingehen und die Grenzen von Kunst, Technologie und Ästhetik sprengen. Das Hauptwerk von UBERMORGEN besteht aus Internetkunst, Installation, Fotografie, Softwarekunst, Performance und nutzt die Konvergenz digitaler Medien, um online und offline zu produzieren und zu veröffentlichen. Dabei ist die einzigartige Stärke von UBERMORGEN eine präzise (Bild-) Sprache kombiniert mit dem radikalen Verständnis von Raum und Zeit. Obsessive Neugier und gnadenlos experimentelle Forschungsmethoden kombiniert Ubermorgen mit einer intimen Kenntnis der Kunstgeschichte und einer breiten Erfahrung auf dem weltweiten internationalen Kunstmarkt.

UBERMORGEN wurde mehrfach ausgezeichnet u. a. mit dem Swiss Art Award, dem ARCO Beep Award, dem Ars Electronica Award, dem Transmediale Award und dem IBM Award.

 

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Bruno Klimek

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Professor für Szenische Ausbildung/Gesang_Musiktheater und Dekan des Fachbereichs Darstellende Künste an der Folkwang Universität der Künste in Essen.

Opern-und Schauspielregisseur. Bühnenbildner. Autor. Bildender Künstler. Hochschullehrer. Geboren in Stuttgart. Erste Theatererfahrungen am Tübinger Zimmertheater. Seit 1982 zahlreiche Schauspielinszenierungen u.a. in Berlin, Bonn, Darmstadt, Düsseldorf, Essen, Hamburg, Köln, Mannheim, München, Nürnberg. 1996 – 2000 Schauspieldirektor am Nationaltheater Mannheim. Operninszenierungen – zum Teil in eigenen Bühnenbildern – u.a. in Aachen, Bielefeld, Braunschweig, Darmstadt, Dortmund, Gießen, Innsbruck, Koblenz, Krefeld, Nürnberg, Oldenburg, Weimar, am Nationaltheater Belgrad und an der Wiener Volksoper. Veröffentlichungen von Hörspielen, Theatertexten, Übersetzungen und Essays. Ausstellungen in Bad Dürkheim, Bielefeld, Dortmund, Nürnberg und Wien. Lehrtätigkeit an den Musikhochschulen in Karlsruhe und Düsseldorf. Dozent im Graduate Programm „Hetereotopia“ an der Folkwang Universität der Künste. 2016 erhielt er für seine Regie der Adriana Lecouvreur am Tiroler Landestheater den österreichischen Musiktheaterpreis.

 

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Stephan Brinkmann

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Professor für Zeitgenössischen Tanz an der Folkwang Universität der Künste

Stephan Brinkmann erhielt seine Tanzausbildung an der Folkwang Universität Essen, darüber hinaus studierte er Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Soziologie und Germanistik an der Universität zu Köln und absolvierte ein Zusatzstudium der Tanzpädagogik an der Folkwang Universität. An der Universität Hamburg wurde er mit einer Dissertation über Gedächtnisformen im Tanz promoviert („Bewegung erinnern. Gedächtnisformen im Tanz“, erschienen 2013). Zwei Jahre lang war er Tänzer und Choreograph beim Folkwang Tanzstudio, bevor er 1995 festes Ensemblemitglied des Tanztheaters Wuppertal Pina Bausch wurde und dort bis 2010 tanzte. Hier war er beteiligt an den Kreationen „Nur Du“, „Fensterputzer“, „Masurca Fogo“, „O Dido“ und „Wiesenland“ und tanzte zahlreiche Stücke aus dem Repertoire des Tanztheaters Wuppertal. Er wirkte u.a. in den Filmen „Sprich mit ihr“ von Pedro Almodovar sowie „Pina“ von Wim Wenders mit. Er schuf Tanzstücke für verschiedene Institutionen sowie nationale und internationale Kompanien. Für seine Choreographien erhielt er zudem zahlreiche Auszeichnungen. Als Trainings- und Probenleiter war er u.a. 2007 am Staatstheater Kassel engagiert, studierte 2012 „Nur Du“ beim Tanztheater Wuppertal neu ein oder rekonstruierte 2013 zusammen mit Barbara Kaufmann das Tannhäuser-Bacchanal von Pina Bausch. Seine Lehrtätigkeit führt ihn zudem an zahlreiche nationale und internationale Einrichtungen.

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Melissa de Raaf

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Professorin für Dramaturgie und Filmisches Erzählen an der Kunsthochschule für Medien Köln.

Geboren in den Niederlanden. Melissa de Raaf  war bis 2004 Mitglied der Auswahlkommission des Impakt Festivals in Utrecht. Seitdem lebt sie in Deutschland und lehrt seit 2018 an der KHM. Mit ihrem Spielfilmdebüt „Felicia über alles“ (2009, gemeinsam mit Răzvan Rădulescu) erhielt sie internationale Aufmerksamkeit und wird seitdem mit dem rumänischen Autorenkino assoziiert. Ihre Arbeit als Drehbuchautorin und Regisseurin bewegt sich in einem internationalen, grenzüberschreitenden Raum, in dem unterschiedliche Kulturen miteinander ins Gespräch gebracht werden.

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