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Bildende und mediale Künste, Musik, darstel­lende Kunst und Wissen­schaft – auch unsere Dozen­tinnen und Dozenten kommen aus unter­schied­li­chen Sparten. Viele von ihnen arbeiten selbst zwischen den Kunst­formen oder beschäf­tigen sich mit Kunst und Wissen­schaft. Wir stellen hier die Lehrenden vor, die derzeit das Labor der Künste 2024 vorbe­reiten und auch vor Ort mit Studie­renden arbeiten werden.

hans w. koch

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Professor für Sound an der Kunsthochschule für Medien Köln

Als Künstler beschäftigt er sich am liebsten mit Offensichtlichem, aber Nicht-Naheliegendem. Er betrachtet Kunst im Allgemeinen als Ausformung von Gedanken in unterschiedlichen Materialien und favorisiert persönlich konzeptuelle Ansätze: mehr Gedanke, weniger Material. als Resultat können Partituren, Performances oder Installationen entstehen, aber auch Tagträume oder gar keine Ergebnisse. er forscht zu experimenteller Kunstpraxis und war an zahlreichen Realisationen von Werken ihrer Proponenten beteiligt, allen voran Cage, Tudor, Behrman, Lucier, Ashley. Stellvertretend für zahlreiche nationale und internationale Produktionen sei sein Stück „the benchmark consort“ genannt, das 2008 beim Ars Electronic Festival in Linz mit einem Award of distinction ausgezeichnet wurde. 2007 war er Gastprofessor für Komposition und experimental soundpractices am California Institute of the Arts in Los Angeles, von 2012-2015 hatte er einen Lehrauftrag für hybrid sound computing und extended systems am Institut für Musik und Medien der Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf. Daneben kuratierte er in Köln zahlreiche Konzerte und Klangkunstveranstaltungen wie z. B. von 1999-2012 die Klangkunstreihe BrückenMusik (www.brueckenmusik.de) und 2009 – 2019 Veranstaltungen im Rahmen der Konzertreihe „Reihe M“ (www.reihe-m.de)

Axel Kreiser

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Lehrkraft für besondere Aufgaben (Metallbildnerei) an der Kunstakademie Düsseldorf

Axel Kreiser studierte an der Kunstakademie Düsseldorf Bildhauerei und schloss als Meisterschüler von Tony Cragg ab. Er lebt und arbeitet in Köln und Düsseldorf. Mit seiner Firma „Real Material – Manufaktur für Möbel und Objekte“ realisierte er Objekte für bildende Künstler, entwarf Einzelmöbel und Theaterausstattung. In seiner bildhauerischen Arbeit entwickelt er, unter Verwendung banaler Stahlrohre und den daraus entstehenden Kombinationen konkaver und konvexer Flächen, eine komplexe Formensprache. Seit 2009 leitet er die Einrichtung Metallbildnerei an der Kunstakademie Düsseldorf. 2016 hatte Axel Kreiser einen Lehrauftrag für Bildhauerei an der Alanus Hochschule Alfter.

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Andreas Bee

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Lehrkraft für besondere Aufgaben (Kunststoff) an der Kunstakademie Düsseldorf.

Andreas Bee studierte an den Kunstakademien Münster und Düsseldorf und lehrt seit 1989 an der Kunstakademie Düsseldorf. Seine Lehrtätigkeit führte ihn auch an das Edinburgh College of Art und an die Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz. Er wurde mit mehreren Stipendien ausgezeichnet und war im Jahr 1993 Stipendiat in der Villa Romana in Florenz. Sein künstlerisches Werk wurde in Einzelausstellungen bisher u. a. in Edinburgh, Seattle, Herne, Neuss und Xanten gezeigt.

Winnie Huang

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Junior Professorin für Artistic Research an der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Winnie Huang ist eine chinesisch-australische Geigerin, Bratschistin, gestische Performance-Künstlerin und Komponistin, die derzeit in Deutschland lebt. Als aktive Performerin Neuer Musik ist Winnie Huang Co-Künstlerische Leiterin und Geigerin des in Paris ansässigen Ensembles für Neue Musik soundinitiative sowie Mitbegründerin und Mitglied des experimentellen Instrumentalduos hoodwink mit Kevin Toksöz Fairbairn und des performativen Duos LOOKOUT mit Jessie Marino. Zu den Höhepunkten ihrer Karriere gehören Soloauftritte in der Berliner Philharmonie (DE), im KKL Luzern (CH) und in der Elbphilharmonie (DE) sowie zahlreiche internationale Ensemble-Tourneen in Europa, den USA und Australien. Als engagierte Pädagogin hat Winnie immer wieder in Australien, Frankreich und Belgien unterrichtet. Sie war Gastdozentin am Orpheus-Institut (BE), an der Akademie Basel (CH), an der École Supérieure d’Art de Lorraine (FR), an der Kunstuniversität Graz (AT), an der Universität Melbourne und an der Monash University (AUS) und unterrichtet derzeit interdisziplinäre musikalisch-gestische Werke am Königlichen Konservatorium Antwerpen (BE). Winnies starkes Interesse an der Aufführung von musikalisch-gestischen Stücken wird häufig durch ihre eigenen Originalkompositionen und die Zusammenarbeit mit anderen Komponisten erkundet, wobei sie hochgradig gestische zeitgenössische Werke entwickelt. Winnies künstlerische Doktorarbeit befasste sich mit interdisziplinärer musikalisch-gestischer Aufführung und kollaborativen Prozessen, und sie baut ihre künstlerische Forschung in diesen Bereichen weiter aus.

Während des „Labor der Künste“ 2024 wird sie Projektgruppen als Mentorin betreuen.

Jenny Gonsior

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Lehrkraft für besondere Aufgaben (Druckgraphik) an der Kunstakademie Münster

Jenny Gonsior hat an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Siegfried Anzinger Malerei studiert und mit dem Meisterbrief abgeschlossen. Sie lebt und arbeitet als freie Künstlerin in Düsseldorf und Münster. Seit 2021 leitet sie die Radierwerkstatt der Kunstakademie Münster. Sie vermittelt die zahlreichen Techniken im Tief- und Hochdruck.

Tobias Koch

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Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf

Mit Entdeckungsfreude und unvoreingenommener Vielseitigkeit dem Geheimnis des Klanges nachspüren, das ist das musikalische Credo von Tobias Koch. Ihn faszinieren die individuellen Ausdrucksmöglichkeiten von Tasteninstrumenten sämtlicher Epochen.  Auf Cembalo bis Synthesizer spielt er ebenso unorthodox wie lebendig jede Art von Musik – „mit entwaffnender Spontaneität“, wie eine große deutsche Tageszeitung über ihn schreibt. Er gilt als einer der profiliertesten Interpreten auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis und erntet internationale Anerkennung für seine höchst individuelle Neubewertung von Repertoire-Klassikern der Klaviermusik. Ein weiterer künstlerischer Schwerpunkt liegt auf neuer und neuester Musik. Auf internationalen Konzertbühnen ist er ebenso aktiv wie mit Lehrtätigkeiten an der Universität der Künste Berlin, Johannes Gutenberg Universität Mainz, Chopin Universität Warschau, als gesuchter Dozent weltweit bei Meisterkursen, Akademien und Jurymitglied internationaler Wettbewerbe. Er entwickelt und kuratiert Konzertreihen, ist Herausgeber von Notenausgaben und legte zahlreiche Publikationen sowie inzwischen über 50 CD-Produktionen vor, darunter zuletzt auch innerhalb der Complete Beethoven Edition der Deutschen Grammophon, wo er für zahlreiche Beethoven-Weltpremieren sorgte.

Während des „Labor der Künste“ 2024 wird er Projektgruppen als Mentor betreuen.

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Ariadne Daskalakis

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Professorin an der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Ariadne Daskalakis ist US-amerikanische Geigerin griechischer Herkunft. Nach dem Studium an der Juilliard School und der Harvard University absolvierte sie das Konzertexamen an der UdK Berlin. Sie erhielt Preise beim Gyarfas-Wettbewerb Berlin, beim Internationalen Wettbewerb der ARD München und der St. Louis Strings Competition, sowie von der Harvard Music Association und der Mozart Gesellschaft Dortmund. Weiter konzertierte sie als Solistin mit vielen Ensembles im In- und Ausland, wie dem Rundfunk Sinfonierorchester des BR München und den Stuttgarter, Dortmunder und Athener Philharmonikern. Als international gefragte Konzertgeigerin und Pädagogin geht sie ihrer Leidenschaft für die historisch informierte Interpretationspraxis nach, die sowohl in ihrer Zusammenarbeit mit Ensembles wie der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Norwegischen Barockorchester und dem von ihr mitgegründeten Ensemble Vintage Köln zur Geltung kommt, wie auch bei Kollaborationen mit Komponist*innen, darunter Miroslav Srnka, Christoph Coburger, Thierry Tidrow und Augusta Read Thomas. Zahlreiche Aufnahmen belegen das breite Spektrum ihres Repertoires. Darüber hinaus arbeitet sie gern multidisziplinär, etwa in choreografierten Konzerten mit Juan Kruz Diaz oder Yves Ytier. Ariadne Daskalakis ist seit 2000 Professorin an der HfMT Köln; seit 2010 genießt sie eine enge Verbindung zur Europäischen Akademie der Künste Palazzo Ricci, seit 2023 als Künstlerische Leiterin.

Für das „Labor der Künste“ 2024 plant sie ein Workshop-Angebot für Studierende.

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Verena Stieger

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Lehrkraft für besondere Aufgaben (Keramik) der Kunstakademie Münster

Verena Stieger absolvierte 2004 eine Ausbildung zur Holzbildhauerin an der Berufsfachschule in Garmisch-Partenkirchen. Sie studierte anschließend Freie Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und Keramik-Design an der Hochschule Niederrhein in Krefeld. Neben ihrer selbständigen Tätigkeit in ihrem Studio in Detmold, war sie mit verschiedenen Lehraufträgen beschäftigt, und arbeitet seit 2011 in den Bildhauerwerkstätten an der Kunstakademie Münster.  Seit 2016 hat sie die Leitung der Keramikwerkstatt übernommen, lebt und arbeitet in Detmold und Münster. In ihrer bildhauerischen Arbeit spielt sie mit der Vielfalt unterschiedlicher keramischer Massen, und nutzt deren Charakteristika und Eigenschaften. Gegossene, weiße Porzellanobjekte stehen im Gegensatz zu tiefschwarz archaischen Raku-Keramiken. Gebrauchsgegenstand, Skulptur und Objekt ergänzen einander. Industrielle Komponenten werden eingebunden, neue und alte Dinge führen zu weiteren Dialogen.

Christine Knecht

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Lehrkraft für besondere Aufgaben (Musical | Schauspiel, Produktionsleitung )

Christine Knecht hat am Mozarteum, Universität Salzburg Regie und Schauspiel studiert. Nach ihrem Engagement am Schauspiel Essen arbeitet sie seit 2002 als freischaffende Regisseurin am Theater Ingolstadt, Schauspiel Essen und in der Freien Szene Köln, Bonn, Dortmund, Essen, am Tanzhaus NRW Düsseldorf. Sie hat eigene Produktionen entwickelt mit einem Ensemble aus Tänzer- und Schauspieler*innen. Darüber hinaus leitet sie partizipative Jugend- und Erwachsene Theaterprojekte. Seit 2007 unterrichtet sie Schauspiel an der Folkwang Universität der Künste Essen, seit 2015 auch regelmäßig an der Fachhochschule Bielefeld.

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Jakob Fedler

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Dozent für Theaterregie an der Folkwang Universität der Künste

Geboren 1978 in Köln, studierte Theaterregie an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich. Von 2006 bis 2009 war er Regieassistent am Deutschen Theater Berlin, wo er vor allem bei Produktionen von Dimiter Gotscheff und Jan Bosse assistierte. Daneben realisierte er in der Spielstätte DT-BOX erste eigene Inszenierungen. Seit 2009 arbeitet Jakob Fedler als freier Regisseur an verschiedenen deutschen Stadt- und Staatstheatern,  unter anderem am Deutschen Theater Berlin, dem Schauspielhaus Bochum, den Wuppertaler Bühnen, dem Staatstheater Oldenburg, dem Theater Osnabrück, dem Theater Erlangen, dem DNT Weimar, dem Staatstheater Nürnberg und bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen. Jakob Fedler hat seit 2009 über 40 Inszenierungen realisiert. Ein Schwerpunkt neben Stücken der Neuen Dramatik sind die Umsetzung partizipativer Projekte mit Laien und Profis. In den letzten Jahren hat er vermehrt in freien Zusammenhängen gearbeitet und u.a. die interdisziplinären, inklusiven Produktionen „Ich bin ein Prinz – Normalität 3 bis 5“ und „Pourquoi pas“ realisiert. Er ist Gründungsmitglied des inklusiven, interdisziplinären POUR ENSEMBLE in Wuppertal. 2008 war er zum Festival »radikal jung« eingeladen, 2009 wurde er als Nachwuchsregisseur des Jahres nominiert, 2010 seine Inszenierung »Kaspar Häuser Meer« bei den Bayerischen Theatertagen ausgezeichnet. Seit 2013 hat Jakob Fedler einen Lehrauftrag für Theaterregie an der Folkwang Universität der Künste.

Christian Kleinert

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Dozent für Sprechtechnik und künstlerischen Sprachausdruck an der Hochschule für Musik Detmold

Christian Kleinert wurde in Berlin geboren. Er studierte Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst ‚Ernst Busch‘ Berlin. Mit Abschluss des Studiums 1989 folgten zahlreiche Engagements, u. a. am Theater Meiningen, Bühnen der Stadt Zwickau, Theater am Kurfürstendamm, Schlossparktheater Berlin, Berliner Kammerspiele, Theater Hildesheim, Deutsche Oper am Rhein und am Theater Magdeburg. Als Regisseur verantwortete er Inszenierungen in Meiningen, den Bühnen der Stadt Zwickau und am Theater Rudolstadt sowie an der Opernschule der HfM Detmold. Sein künstlerisches Wirken umfasst Lesungen klassischer und zeitgenössischer Texte in unterschiedlichen Konzertformaten. Verschiedene Film – und Fernsehrollen sowie CD Einspielungen runden sein künstlerisches Profil ab. Seit 2008 arbeitet Christian Kleinert als Dozent für Sprechtechnik und künstlerischen Sprachausdruck an der Hochschule für Musik Detmold.