Lehrende

Bildende und mediale Künste, Musik, darstel­lende Kunst und Wissen­schaft – auch unsere Dozen­tinnen und Dozenten kommen aus unter­schied­li­chen Sparten. Viele von ihnen arbeiten selbst zwischen den Kunst­formen oder beschäf­tigen sich mit Kunst und Wissen­schaft.

Hier sind die Dozen­tinnen und Dozenten, die im Rahmen des Jahres­pro­jekts 2018 mit den teil­neh­menden Studie­renden gear­beitet haben, abge­bildet – in Kürze werden wir euch die Dozen­tinnen und Dozenten des Jahres­pro­jekts 2019 vorstellen.

 

 

Christian Kleinert

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Lehrkraft für Sprecherziehung/Sprachgestaltung an der Hochschule für Musik Detmold

Geboren in Berlin, studierte Christian Kleinert an der „Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch“ in Berlin. Es folgten zahlreiche Engagements, u.a. am Staatstheater Meiningen, Bühnen der Stadt Zwickau, Komödie Hamburg, Theater am Kurfürstendamm, Schlossparktheater Berlin, Berliner Kammerspiele, Theater Hildesheim, Deutsche Oper am Rhein, Theater Magdeburg. Des Weiteren Regiearbeiten u.a. in Meiningen, Zwickau und Rudolstadt. Das Repertoire umfasst achtzig Theaterrollen, davon vierzig Hauptrollen. Des Weiteren verschiedene Film,- und Fernseharbeiten und theaterpädagogische Workshops.

 

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Paolo Alvares

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Professor für Klavier und Improvisation an der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Paulo Álvares, der weltweit als Solist und Kammermusiker auftritt, widmet sich der Neuen Musik, der Improvisation, der Klassik und dem Repertoire des 20. Jahrhunderts. Seine zahlreichen CD-Aufnahmen umfassen beispielsweise das Gesamtwerk für Klavier von Mauricio Kagel (2002). Álvarez arbeitet regelmäßig als Pianist mit dem WDR-Sinfonieorchester, dem Ensemble Noamnesia in Chicago, dem Het Spectral Ensemble in Ghent und der Musikfabrik in Düsseldorf. Bei zahlreichen Festivals der Neuen Musik trat er bereits als Solist auf (Wien Modern, Triennale Köln, Huddersfield, Musica in Straßburg, Berio Festival in Turin, Wittener Tage für Neue Musik und Festival Musicia Nova in São Paulo). Paulo Álvares arbeitet außerdem eng mit bedeutenden Komponisten und Dirigenten zusammen (u. a. Helmut Lachenmann, Mauricio Kagel, Luciano Berio, Tristan Murail, Gerhard Stäbler, Jonathan Harvey, Dieter Schnabel, Hans Zender, Karlheinz Stockhausen, Jonathan Nott, Zoltan Nagy, Peter Eötvös und Gunter Schuller).

Heike Arnold-Joppich

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Professorin für Elementare Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Detmold

Heike Arnold-Joppich studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hannover Lehramt Musik sowie Elementare Musikpädagogik (mit Gitarre, Gesang, Kinderchorleitung). Seit 2006 ist sie Professorin an der Hochschule für Musik Detmold und leitet dort den Bachelor- sowie den Masterstudiengang „Elementare Musikpädagogik“ (EMP). Im Projekt „SMS – Singen macht Sinn“ widmete sie sich der Vokal- und Musikdidaktik an Grund- und Förderschulen und coachte die SMS-Vokalpädagog/innen. Frau Arnold-Joppich ist bundesweit als Dozentin und Autorin zu musikpädagogischen Themen gefragt.

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Tobias Hartmann

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Künstlerisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Kunsthochschule für Medien Köln

Tobias Hartmann (*1985) ist Musiker und Komponist elektroakustischer Musik im Spannungsfeld zwischen Sound-Experiment und clubtauglicher Bassmusik. Seine künstlerische Praxis begleitend erforscht er zur Zeit im Rahmen einer Dissertation im Fachbereich Populäre Musik an der der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Dr. Michael Rappe die Transformationen der Sampling-Terminologie und deren Auswirkungen auf das Verständnis des Phänomens Sampling. Tobias Hartmann hat an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und der HfMT Köln zunächst Jazz-Klavier und anschließend Komposition für Elektronische Musik studiert. Er arbeitet seit 2017 als künstlerisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Kunsthochschule für Medien Köln und entwickelt aktuell im Duo CYLVESTER ein audiovisuelles Setup, das die Intensität der Live-Elemente instrumental gespielter elektronischer Musik reaktiv und in Echtzeit visualisiert.

Peter Schumbrutzki

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Künstlerischer Leiter des Studios für Digitale Kunst an der Kunstakademie Münster und freischaffender Künstler in Berlin

Seit Jahren handelt er in den  Bereichen Bewegtbild, Medienkunst, Bewegtes Bild, KomprOVisonen und arbeitet theoretisch und praktisch mit verschiedenen zeitbasierten Medien, wie Film, Video und Multimedia und erarbeitet Konzepte und Ideen für Medienproduktionen. Als Künstler experimentiert Schumbrutzki mit neuen Technologien und setzt sich mit ästhetischen und philosophischen Strömungen in zeitbasierten Medien und der Kinematografie auseinander. In diesem Feld realisiert er Musik- und Medienperformances. In seinen Arbeiten als Medienperformer steht die Zeit und die Übersetzung im Mittelpunkt der Betrachtung. Seine Kunstpraxis ist durch das Prozesshafte und die Transformation gekennzeichnet.

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Anja Paulus

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Stephan Brinkmann

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Professor für Zeitgenössischen Tanz an der Folkwang Universität der Künste

Stephan Brinkmann erhielt seine Tanzausbildung an der Folkwang Universität Essen, zudem studierte er Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Soziologie und Germanistik in Köln und absolvierte ein Zusatzstudium der Tanzpädagogik an der Folkwang Universität. An der Universität Hamburg wurde er mit einer Dissertation über Gedächtnisformen im Tanz promoviert. Von 1995 bis 2010 tanzte er als festes Ensemblemitglied des Tanztheaters Wuppertal unter der Leitung von Pina Bausch. Zahlreiche seiner eigenen Choreografien erhielten Auszeichnungen. Als Trainings- und Probenleiter war er u.a. 2007 am Staatstheater Kassel engagiert, studierte 2012 „Nur Du“ beim Tanztheater Wuppertal neu ein oder rekonstruierte 2013 zusammen mit Barbara Kaufmann das Tannhäuser-Bacchanal von Pina Bausch. Seine Lehrtätigkeit für Zeitgenössischen Tanz führte ihn an zahlreiche nationale und internationale Einrichtungen im In- und Ausland. An der Folkwang Universität vertritt er die Fächer Zeitgenössischer Tanz, Improvisation, Zeitgenössische Tanzpädagogik und Choreographie.

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Bruno Klimek

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Professor für Szenische Ausbildung/Gesang_Musiktheater und Dekan des Fachbereichs Darstellende Künste an der Folkwang Universität der Künste in Essen.

Opern-und Schauspielregisseur. Bühnenbildner. Autor. Bildender Künstler. Hochschullehrer. Geboren in Stuttgart. Erste Theatererfahrungen am Tübinger Zimmertheater. Seit 1982 zahlreiche Schauspielinszenierungen u.a. in Berlin, Bonn, Darmstadt, Düsseldorf, Essen, Hamburg, Köln, Mannheim, München, Nürnberg. 1996 – 2000 Schauspieldirektor am Nationaltheater Mannheim. Operninszenierungen – zum Teil in eigenen Bühnenbildern – u.a. in Aachen, Bielefeld, Braunschweig, Darmstadt, Dortmund, Gießen, Innsbruck, Koblenz, Krefeld, Nürnberg, Oldenburg, Weimar, am Nationaltheater Belgrad und an der Wiener Volksoper. Veröffentlichungen von Hörspielen, Theatertexten, Übersetzungen und Essays. Ausstellungen in Bad Dürkheim, Bielefeld, Dortmund, Nürnberg und Wien. Lehrtätigkeit an den Musikhochschulen in Karlsruhe und Düsseldorf. Dozent im Graduate Programm „Hetereotopia“ an der Folkwang Universität der Künste. 2016 erhielt er für seine Regie der Adriana Lecouvreur am Tiroler Landestheater den österreichischen Musiktheaterpreis.

 

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Susanne Müller-Hornbach

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Professorin für Violoncello an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal

Susanne Müller-Hornbach erhielt ihre Ausbildung an den Musikhochschulen Lübeck und Frankfurt. Als Solistin und leidenschaftliche Kammermusikerin konzertiert sie im In- und Ausland. Ihre Teilnahme an diversen Festivals (u.a. Italien, Schweiz, Niederlande, Spanien, Portugal, Korea, Japan, Mexico, Thailand) zeigt ihren besonderen Schwerpunkt: die Musik des 20. Jahrhunderts. Sie ist Mitbegründerin und Mitglied des „Mutare Ensemble“ (das u. a. auch grenzüberschreitende Projekte mit Videokünstlern, Schauspielern und bildenden Künstlern realisiert). Neben dem klassisch-romantischen Repertoire setzt sie sich seit Jahren intensiv mit historischer Interpretationspraxis auseinander und konzertiert in unterschiedlichen Besetzungen auch mit dem Barockcello. Meisterkurse und Workshops zu verschiedenen Themen im In- und Ausland ergänzen ihre engagierte pädagogische Tätigkeit. Sie machte zahlreiche Radio– und CD-Aufnahmen als Solistin und Kammermusikerin.

Johannes Myssok

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Professor für Kunstgeschichte an der Kunstakademie Düsseldorf

Johannes Myssok studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Romanistik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Er wurde 1996 an der Westfälischen Wilhelms Universität Münster promoviert und 2004 habilitiert. Seine Forschungsaufenthalte führten ihn vor allem nach Florenz und Venedig. Nach Lehrtätigkeiten am Institut für Kunstgeschichte der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster sowie an der Kunstakademie Münster hat er seit 2009 die Professur für Kunstgeschichte der Neuzeit an der Kunstakademie Düsseldorf inne. Seine Forschungsschwerpunkte sind vor allem die italienische Kunstgeschichte und hier besonders die Skulptur der italienischen Renaissance und des Klassizismus.

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Daniele Buetti

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Professor an der Kunstakademie Münster

Geboren 1955 in Fribourg, Schweiz, lebt in Zürich und Münster. Seit 2004 Professur für Fotografie an der Kunstakademie Münster.
Jüngste Ausstellungen (Auswahl):
2014 Schirn Kunsthalle, Frankfurt, S
2015 Galerie FeldbuschWiesner, Berlin, S
2016 „Medicine in Art“, MOCAK – Museum of Contemporary Art, Krakau, G
„Allure“, C/O Berlin, Berlin, G
„Press Art“, MASILugano, Museo d’Arte della Svizzera Italiana, Lugano, G
„Mapping the Body“, Galerie im Taxispalais, Innsbruck, G
2017 „Communities, Rules and Rituals“, Migros Museum für Gegenwartskunst, Zürich, G
„Welt Offen“, Städtische Galerie Pforzheim, G
„Out of Place“, Mediterranean Biennale, Sakhnin Valley, Israel, G
2018 „Fashion Drive. Extreme Mode in der Kunst“, Kunsthaus Zürich, G
Galerie Nicola von Senger, Zürich, S
Bernhard Knaus Fine Art, Frankfurt, S
G = Group Show
S = Solo Show