Projekt

Kontakt

Ort

Blog

In unserem Blog infor­mieren wir regel­mäßig über aktu­elle Projekte, laufende Ausschrei­bungen und natür­lich auch über das Kolleg selbst. Aktu­elle Videos finden sich auch in unserem Video-Kanal.

Abschlusstag 2 des Jahres­pro­jekts „Kunst ist Politik“

28.09.2017

Der heutige zweite Tag des Abschlusses des Jahres­pro­jekts 2017 star­tete mit einem Impro­vi­sa­ti­ons­or­chester mit Musi­ke­rInnen und Tänze­rInnen auf der Piazza Grande, gefolgt von dem anschlie­ßend im Innenhof des Palazzos gezeigten „Floß der Medusa“. Diese von den beiden Studen­tinnen der Hoch­schule für Musik in Detmold mit Musi­ke­rInnen und Spre­che­rInnen sowie verschie­denen weiteren Perfor­me­rInnen entwi­ckelte Perfor­mance adap­tierte Hans Werner Henzes Orato­rium „Das Floß der Medusa“ und kombi­nierte es mit Text­frag­menten nach Peter Weiß’ „Ästhetik des Wider­stands“. Zusammen mit der Instal­la­tion eines ange­deu­teten Floßes mit Besat­zung, dem optisch und akus­tisch ange­deu­teten Über­macht des Wassers bot diese Arbeit für viele wohl den eindeu­tigsten Bezug zum Thema. In den neu eröff­neten Künst­ler­ate­liers im zweiten Ober­ge­schoss des Palazzos waren dann verschie­dene Video­ar­beiten zu sehen, darunter „Somo“, das des Thema des Ankom­mens, in der Schwebe sein ästhe­tisch aufgriff . Die Arbeit „Projekt Subjekt“ bestand aus verschie­denen Video­ar­beiten, die auf unter­schied­liche ästhe­ti­sche und drama­tur­gi­sche Weise Themen wie Körper­lich­keit, Iden­ti­täts­kon­struk­tionen und Projek­ti­ons­pro­zessen aufnahm. In einem Kurz­film-Set wurden dann im Salone Grande mehrere Video-Arbeiten gezeigt: In der Arbeit „Kolla­te­ral“ kam ein Einhei­mi­scher zu Wort, der die tragi­sche und grau­same Geschichte eines so genannten „Kolla­taral­scha­dens“ bei Monte­pul­ciano aus dem Ende des 2. Welt­krieges erzählte. „TJ Daddy“ – auf den ersten Blick eine Persi­flage, die ganz von der schau­spie­le­ri­schen Präsenz seines einzigen Darstel­lers lebte, zeigte, was passiert, wenn die Einzel­person in ihren Vorstel­lungen von einer äußeren Realität über­rannt wird.

Abschlusstag 1 des Jahres­pro­jekts „Kunst ist Politik“

27.09.2017

Mit einem spektu­ku­lärem Abend im Teatro Poli­ziano begann in Monte­pul­ciano der erste Abschluss des dies­jäh­rigen Jahres­pro­jekts. Um den jungen Tänzer und Choreo­grafen Ivan Strelkin von der Folk­wang UdK hatte sich ein rund 20köp­figes Team gebildet, das mit dem „Phantom of the Operette“ das berühmte Thema im Teatro Poli­ziano völlig neu inter­pre­tierte. Der Bezug zum Thema erschloss sich dabei weniger über den Inhalt des eigent­li­chen Stücks, sondern über die Art der Insze­nie­rung selbst. Denn die hier­ar­chi­sche Tren­nung zwischen Publikum und Darstel­lenden, zwischen Kunst und Realität war hier plötz­lich aufge­hoben: Das Publikum war Teil der Insze­nie­rung, bewegte sich frei im Zuschau­er­raum und konnte so an den verschie­denen kleinen und kleinsten Elementen der humor­vollen, teil­weise poeti­schen und manchmal sati­ri­schen Darstel­lung teil­haben. Das Thema Auto­rität und Frei­heits­drang spielte dann in dem eben­falls im Teatro Poli­ziano gezeigten Stück „Orches­ter­probe“ eine Rolle: Mit Studie­renden der Hoch­schule für Musik und Tanz Köln, der Robert Schu­mann Hoch­schule Düssel­dorf und der Hoch­schule für Musik in Detmold sowie der Folk­wang UdK und der Kunst­aka­demie Münster entwi­ckelte Boris Maximov eine Persi­flage auf eine Orches­ter­probe, bei der gleich fünf Diri­genten bzw. Diri­gen­tinnen ein Orchester zu führen versuchten, dass sich mittels der „Reise nach Jeru­sa­lem“ immer weiter dezi­mierte. Auch so genannten „Camer­ini“, die Umklei­de­ka­binen des Thea­ters mit ihrem Charme der späten 60er-Jahre wurden als Kabi­nette bespielt mit Instal­la­tionen, Sound und kleinen Live-Perfor­mances von Studie­renden der Folk­wang UdK, den Kunst­aka­de­mien Münster und Düssel­dorf sowie der Robert Schu­mann Hoch­schule Düssel­dorf. Eine span­nende inter­dis­zi­pli­näre Zusam­men­ar­beit war auch das Projekt „In Westen nix Neues“: Der Künstler Yasin Wörheide hatte die mit Gummischnüre verbun­denen Westen aus Deutsch­land mitge­bracht und die Kompo­nistin Maike Senker für die Musiker und Tänze­rinnen eine Impro­vi­sa­ti­ons­an­wei­sung kompo­niert – eine auch poli­tisch deut­bare Alle­gorie auf Abhän­gig­keiten in der Inter­ak­tion eines sozialen Netzes.

Vorbe­rei­tungs­kon­fe­renz

20.06.2017

Die gemein­same Konfe­renz für die am Jahres­pro­jekt „Kunst ist Politik! Italien 1943-2017“ teil­neh­menden Studie­renden und Lehrenden findet am 30. Juni 2017 ab 10:30 Uhr im Sanaa-Gebäude der Folk­wang Univer­sität der Künste statt.

Vorbe­rei­tungen Kolleg-Jahres­pro­jekt 2017

12.06.2017

An folgenden Terminen finden an der Kunst­hoch­schule für Medien in Köln vorbe­rei­tende Sitzungen mit Einfüh­rungen in das Thema sowie Vorbe­rei­tungen in die Produk­ti­ons­be­din­gungen vor Ort statt.  Alle Teil­neh­me­rinnen und Teil­nehmer des Jahres­pro­jekts „Kunst ist Politik! Italien 1943-2017“ sind herz­lich einge­laden!

Dienstag, 13. Juni 2017, 17.00-19.00
Dienstag, 20. Juni 2017, 17.00-19.00

Ort: Kunst­hoch­schule für Medien Köln, Filzen­graben 18-24, Semi­nar­raum 0.18/0.19

Vom süßen Leben zur Rebel­lion

12.01.2017

Die Kunst­hoch­schule für Medien in Köln lädt herz­lich ein zur nächsten Veran­stal­tung im Rahmen ihrer Reihe „Italien 1943 – 2017. Politik, Lite­ratur, Film“ am

Mitt­woch, 18. Januar 2017, 17.00–21.00
Filzen­graben 8-10, Semi­nar­raum 2.04
Claus Breden­brock, Hans Ulrich Reck, Andreas Alten­hoff

Die Haupt­stadt Italiens als Schau­platz gesell­schaft­li­cher Diskurse ist in der letzten Sitzung am Beispiel von „Roma, città aperta“ (Rossel­lini) und „Mamma Roma“ (Paso­lini) betrachtet worden. Sie soll mit den beiden Rom-Filmen von Fellini fort­ge­führt werden, wobei zum Schluss noch die poli­ti­sche Zuspit­zung Ende der 60-er wenigs­tens ange­deutet wird (Fall Pinelli, bewaff­neter Kampf, BR/Aldo Moro, Stra­tegie der Span­nung usw.). Damit soll jenes Span­nungs­ver­hältnis ange­spro­chen werden, das bei der Behaup­tung „Kunst ist Politik!“ in diesem Sommer eine Rolle spielen wird.

Italien 1943-2017

29.11.2016

Die Vortrags- und Film­reihe „Italien 1943-2017. Politik, Lite­ratur, Film“ an der Kunst­hoch­schule für Medien in Köln führt das Thema des dies­jäh­rigen Jahres­pro­jekts des Kollegs ein. Der nächste Termin:

Mitt­woch 14. Dezember 2016, 17.00 – 21.00
Filzen­graben 8-10, Semi­nar­raum 2.04

Rom-Filme als Chronik der italie­ni­schen Gegen­wart
Mit Auszügen aus:
– Rom, offene Stadt (Rossel­lini)
– La dolce vita (Fellini)
– Mamma Roma (Paso­lini)
– Roma (Fellini)
– Sacro GRA (Rosi)

Die Veran­stal­tungen sind für alle Studie­renden der Kunst- und Musik­hoch­schulen des Landes Nord­rhein-West­falen offen!

 

Erfolg­rei­cher Abschluss

29.09.2016

Mit Konzerten, Film­vor­füh­rungen, Live-Perfor­mances und vielem mehr in verschie­denen Spiel­orten in ganz Monte­pul­ciano ging das Jahres­pro­jekt „Renais­sance: Provo­ka­tion, Propor­tion, Politik“ heute zu Ende. Einen Einblick in die verschie­denen Projekte, die zum Thema entstanden gibt es bald in einem kurzen Doku­men­tar­film.

Impressum