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In unserem Blog infor­mieren wir regel­mäßig über aktu­elle Projekte, laufende Ausschrei­bungen und natür­lich auch über das Kolleg selbst. Aktu­elle Videos finden sich auch in unserem Video-Kanal.

Zeit Bewegen – Passi­ons­spiele

24.07.2018

Die Planungen für die Auffüh­rungen in Monte­pul­ciano am 7. September 2018 schreiten voran und das Team ist nun komplett!

Zeit Bewegen / 500 Jahre San Biagio

13.07.2018
Inter­es­sierte Tanz-Studen­tInnen können sich noch für das Projekt „Zeit Bewegen / 500 Jahre San Biagio“ bewerben. Bewer­bungs­schluss: 23. Juli 2018
Auffüh­rungs­datum: 7. September 2018
Arbeits­zeit­raum: 3. bis 8. September 2018 in Monte­pul­ciano.
(nach Möglich­keit und ­Ver­ab­re­dung 20. bis 24. August in Köln)
Leitung: Ari­adne Daska­lakis (musi­ka­li­sche Leitung) und Yves Ytier (Choreo­gra­phie).
Bewer­bungs­un­ter­lagen: Kurzes Moti­va­ti­onschreiben und ein Link zu einem Video von einem Solo oder Duo. Bewer­bung bitte per Email an: info@­kolleg-musik-kunst.de
Mehr zum Projekt hier.

Bewer­bungs­frist „Labor der Künste“ verlän­gert

15.04.2018

Für Studie­rende der Kunst­aka­demie Düssel­dorf und der Robert Schu­mann Hoch­schule sind Bewer­bungen für das Jahres­pro­jekt „Labor der Künste“ noch bis zum 30. April möglich. Zum Bewer­bungs­for­mular hier.

Abschlusstag 2 des Jahres­pro­jekts „Kunst ist Politik“

28.09.2017

Der heutige zweite Tag des Abschlusses des Jahres­pro­jekts 2017 star­tete mit einem Impro­vi­sa­ti­ons­or­chester mit Musi­ke­rInnen und Tänze­rInnen auf der Piazza Grande, gefolgt von dem anschlie­ßend im Innenhof des Palazzos gezeigten „Floß der Medusa“. Diese von den beiden Studen­tinnen der Hoch­schule für Musik in Detmold mit Musi­ke­rInnen und Spre­che­rInnen sowie verschie­denen weiteren Perfor­me­rInnen entwi­ckelte Perfor­mance adap­tierte Hans Werner Henzes Orato­rium „Das Floß der Medusa“ und kombi­nierte es mit Text­frag­menten nach Peter Weiß’ „Ästhetik des Wider­stands“. Zusammen mit der Instal­la­tion eines ange­deu­teten Floßes mit Besat­zung, dem optisch und akus­tisch ange­deu­teten Über­macht des Wassers bot diese Arbeit für viele wohl den eindeu­tigsten Bezug zum Thema. In den neu eröff­neten Künst­ler­ate­liers im zweiten Ober­ge­schoss des Palazzos waren dann verschie­dene Video­ar­beiten zu sehen, darunter „Somo“, das des Thema des Ankom­mens, in der Schwebe sein ästhe­tisch aufgriff . Die Arbeit „Projekt Subjekt“ bestand aus verschie­denen Video­ar­beiten, die auf unter­schied­liche ästhe­ti­sche und drama­tur­gi­sche Weise Themen wie Körper­lich­keit, Iden­ti­täts­kon­struk­tionen und Projek­ti­ons­pro­zessen aufnahm. In einem Kurz­film-Set wurden dann im Salone Grande mehrere Video-Arbeiten gezeigt: In der Arbeit „Kolla­te­ral“ kam ein Einhei­mi­scher zu Wort, der die tragi­sche und grau­same Geschichte eines so genannten „Kolla­taral­scha­dens“ bei Monte­pul­ciano aus dem Ende des 2. Welt­krieges erzählte. „TJ Daddy“ – auf den ersten Blick eine Persi­flage, die ganz von der schau­spie­le­ri­schen Präsenz seines einzigen Darstel­lers lebte, zeigte, was passiert, wenn die Einzel­person in ihren Vorstel­lungen von einer äußeren Realität über­rannt wird.

Abschlusstag 1 des Jahres­pro­jekts „Kunst ist Politik“

27.09.2017

Mit einem spektu­ku­lärem Abend im Teatro Poli­ziano begann in Monte­pul­ciano der erste Abschluss des dies­jäh­rigen Jahres­pro­jekts. Um den jungen Tänzer und Choreo­grafen Ivan Strelkin von der Folk­wang UdK hatte sich ein rund 20köp­figes Team gebildet, das mit dem „Phantom of the Operette“ das berühmte Thema im Teatro Poli­ziano völlig neu inter­pre­tierte. Der Bezug zum Thema erschloss sich dabei weniger über den Inhalt des eigent­li­chen Stücks, sondern über die Art der Insze­nie­rung selbst. Denn die hier­ar­chi­sche Tren­nung zwischen Publikum und Darstel­lenden, zwischen Kunst und Realität war hier plötz­lich aufge­hoben: Das Publikum war Teil der Insze­nie­rung, bewegte sich frei im Zuschau­er­raum und konnte so an den verschie­denen kleinen und kleinsten Elementen der humor­vollen, teil­weise poeti­schen und manchmal sati­ri­schen Darstel­lung teil­haben. Das Thema Auto­rität und Frei­heits­drang spielte dann in dem eben­falls im Teatro Poli­ziano gezeigten Stück „Orches­ter­probe“ eine Rolle: Mit Studie­renden der Hoch­schule für Musik und Tanz Köln, der Robert Schu­mann Hoch­schule Düssel­dorf und der Hoch­schule für Musik in Detmold sowie der Folk­wang UdK und der Kunst­aka­demie Münster entwi­ckelte Boris Maximov eine Persi­flage auf eine Orches­ter­probe, bei der gleich fünf Diri­genten bzw. Diri­gen­tinnen ein Orchester zu führen versuchten, dass sich mittels der „Reise nach Jeru­sa­lem“ immer weiter dezi­mierte. Auch so genannten „Camer­ini“, die Umklei­de­ka­binen des Thea­ters mit ihrem Charme der späten 60er-Jahre wurden als Kabi­nette bespielt mit Instal­la­tionen, Sound und kleinen Live-Perfor­mances von Studie­renden der Folk­wang UdK, den Kunst­aka­de­mien Münster und Düssel­dorf sowie der Robert Schu­mann Hoch­schule Düssel­dorf. Eine span­nende inter­dis­zi­pli­näre Zusam­men­ar­beit war auch das Projekt „In Westen nix Neues“: Der Künstler Yasin Wörheide hatte die mit Gummischnüre verbun­denen Westen aus Deutsch­land mitge­bracht und die Kompo­nistin Maike Senker für die Musiker und Tänze­rinnen eine Impro­vi­sa­ti­ons­an­wei­sung kompo­niert – eine auch poli­tisch deut­bare Alle­gorie auf Abhän­gig­keiten in der Inter­ak­tion eines sozialen Netzes.

Vorbe­rei­tungs­kon­fe­renz

20.06.2017

Die gemein­same Konfe­renz für die am Jahres­pro­jekt „Kunst ist Politik! Italien 1943-2017“ teil­neh­menden Studie­renden und Lehrenden findet am 30. Juni 2017 ab 10:30 Uhr im Sanaa-Gebäude der Folk­wang Univer­sität der Künste statt.

Vorbe­rei­tungen Kolleg-Jahres­pro­jekt 2017

12.06.2017

An folgenden Terminen finden an der Kunst­hoch­schule für Medien in Köln vorbe­rei­tende Sitzungen mit Einfüh­rungen in das Thema sowie Vorbe­rei­tungen in die Produk­ti­ons­be­din­gungen vor Ort statt.  Alle Teil­neh­me­rinnen und Teil­nehmer des Jahres­pro­jekts „Kunst ist Politik! Italien 1943-2017“ sind herz­lich einge­laden!

Dienstag, 13. Juni 2017, 17.00-19.00
Dienstag, 20. Juni 2017, 17.00-19.00

Ort: Kunst­hoch­schule für Medien Köln, Filzen­graben 18-24, Semi­nar­raum 0.18/0.19